Das Schreiben und ich

Das Schreiben und ich. Warum schreibe ich und was es sonst noch über mich zu wissen gibt.

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… also erstmal die wichtigsten Infos:

Momentan sitze ich noch jeden Tag im Büro, arbeite meine 8-10 h täglich, abends schreibe ich und in meiner übrigen vielen Freizeit beschäftige ich mich mit meinem Sohn.

Erstmal die wichtigsten Fakten: Ich bin dickköpfig, offen und ehrlich, ernst, manchmal witzig, geduldig und ich kann mich für Dinge begeistern, vor denen die meisten Menschen am liebsten weglaufen würden, wie z.B. puzzeln, wandern und aufräumen. Ich liebe Fremdsprachen, Reisen und andere Kulturen kennen zu lernen, habe alle Bände von Asterix & Obelix und laut meiner Kollegin das Feingefühl einer Planierraupe. Der Pyromane in mir liebt Silvester und Lagerfeuer und ich muss immer weinen, wenn etwas schönes passiert. Ich hasse Kaffee, liebe scharfes Essen, Bitterschokolade (alles unter 80% ist Vollmilch…) und wenn ich alleine bin, singe ich oft laut vor mich hin, manchmal selbst meine Einkaufsliste. Außerdem breche ich mir regelmäßig einen meiner kleinen Zehen an diversen Möbelecken oder Türrahmen. Allen diesen Eigenschaften habe ich das Prädikat „sympathisch bekloppt“ zu verdanken.

Aber zum wesentlichen:

Das Schreiben. Seit mittlerweile 3 Jahren schreibe ich an meinem ersten Roman. Ich dachte immer, das ist lange, aber mittlerweile weiß ich, dass es anderen „Hobbyautoren“ genauso geht und Motivations- und Zeitprobleme sich nicht nur bei mir abwechseln. Momentan bin ich bei der letzten großen Überarbeitung und habe einen Verlag gefunden, der sich mein Opus genauer anschauen möchte. Wenn ich es vorher um die Hälfte kürze. Daran arbeite ich gerade, auch wenn mein Schriftstellerherz dabei blutet… Doch die fertigen Seiten und die Aussicht, dass MEIN Buch irgendwann im Buchladen steht, geben mir die nötige Motivation um es zu Ende zu bringen. Und natürlich, um danach mit dem nächsten anzufangen, denn frische Ideen habe ich genug.

Schon als Kind habe ich kleine Bildergeschichten geschrieben (das Niveau meiner Bilder ist seit der zweiten Klasse gleich geblieben, mein Schreiben hat sich, glaub ich, verbessert) und auf Klassenfahrten habe ich nachts im dunklen Schlafsaal Gruselgeschichten erzählt. Ich liebe es einfach, andere mit meinen Worten zu fesseln. 95% der Kommunikation geschieht immerhin nonverbal. Da ist es manchmal nicht so einfach für alles die richtigen Worte zu finden, aber die Herausforderung reizt mich. Mit Worten zu jonglieren, begeistert mich. Und was ist wichtiger, um eine Sache gut zu machen, als von ihr begeistert zu sein?